die linke — DE news

Die Linke sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert

Die Linke veranstaltete am 1. Mai in Berlin ein Gratiskonzert mit der Rapperin Ikkimel. Berichte über Überfüllung und kritische Situationen während des Konzerts sorgen für Aufregung.

Eine Berliner Tiktokerin berichtete: „Man kam nicht mehr raus. Vor mir haben Leute geschrien, hinter mir haben Leute geschubst.“ Die Polizei bestätigte jedoch keine Vorfälle und erklärte, das Konzert sei störungsfrei verlaufen.

Die Linke kündigte an, das Sicherheitskonzept des Konzerts auszuwerten. Laut einer Sprecherin sei das Sicherheitskonzept bereits im Vorfeld angepasst worden, um größeren Menschenmengen gerecht zu werden.

Rund 9.000 Menschen waren am Mariannenplatz während des Konzerts anwesend. Das Fest wurde als „sehr gut besucht“ beschrieben.

Parallel dazu fordert die Linke vom Bund die komplette Übernahme der Kosten für die DDR-Zusatzversorgung. Eva von Angern sagte: „Der Bund muss diese Zahlungen komplett übernehmen und aus dem Bundeshaushalt stemmen, um die Länder zu entlasten.“

In diesem Jahr müssen die ostdeutschen Bundesländer rund 2,3 Milliarden Euro für Zusatz- und Sonderrenten aus DDR-Zeiten einplanen. Allein in Sachsen sind es etwa 670 Millionen Euro, in Sachsen-Anhalt 360 Millionen Euro, und in Thüringen 350 Millionen Euro.

Die finanzielle Belastung für die Länder sei sehr hoch, so die Linke. Die Zusatzversorgung war zu DDR-Zeiten eine zusätzliche Rente für bestimmte Berufsgruppen, etwa im Gesundheitswesen.

Die nächste Entwicklung wird erwartet, wenn die Linke das Ergebnis ihrer Auswertung des Sicherheitskonzepts bekannt gibt.

Lena Richter

Lena ist eine Autorin für Lifestyle und Kultur mit einer Leidenschaft für das Geschichtenerzählen.

Written by

Lena ist eine Autorin für Lifestyle und Kultur mit einer Leidenschaft für das Geschichtenerzählen.

You may also like...