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Dwd: Der sonnigste April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

Der April 2026 war der sonnigste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in vielen Regionen Deutschlands. Mit rund 245 Sonnenstunden übertraf er alle bisherigen Rekorde. Die Durchschnittstemperatur lag bei 9,2 °C, was eine Abweichung von 1,8 °C über dem Wert der Referenzperiode von 1961 bis 1990 darstellt.

Die Niederschlagsmenge betrug lediglich rund 25 l/m². Dies entspricht weniger als der Hälfte des klimatologischen Solls. In Brandenburg fiel jedoch dreimal so viel Niederschlag wie im März, mit etwa 45 l/m².

Am 1. April wurde in Oberstdorf (Bayern) ein Tiefstwert von -8,2 °C gemessen. Im Kontrast dazu registrierte Regensburg am 5. April einen Höchstwert von 25,2 °C.

Wetterstatistiken für April 2026:

  • Durchschnittstemperatur: 9,2 °C
  • Tiefstwert: -8,2 °C in Oberstdorf
  • Höchstwert: 25,2 °C in Regensburg
  • Niederschlag: rund 25 l/m²
  • Sonnenstunden: 245 Stunden

Sachsen-Anhalt erwartet am kommenden Wochenende Temperaturen von bis zu 28 Grad. Diese Werte deuten auf einen besonders milden Mai hin.

Der Deutsche Wetterdienst stellte fest, dass der vergangene April außergewöhnlich sonnig war. „Die Sonne schien ungewöhnlich lange und am Monatsende standen bereits 255 Sonnenstunden in den Büchern,“ berichteten Meteorologen.

Die Entwicklungen stehen im Kontext des Klimawandels. Experten warnen jedoch vor den langfristigen Folgen dieser extremen Wetterbedingungen.

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