London: Messerangriff in : Hayi bekennt sich zu Attacke auf Juden
Die islamistische Gruppe Hayi beansprucht den Messerangriff auf Juden in Golders Green, London, für sich. Der Vorfall ereignete sich am 6. April 2026. Die Attacke hat die Besorgnis über die Sicherheit der jüdischen Gemeinschaft in der Stadt verstärkt.
Ein 45-jähriger Verdächtiger wurde wegen versuchten Mordes festgenommen. Die Polizei bezeichnete den Vorfall als „terroristischen Vorfall“. Die beiden Opfer sind Männer im Alter zwischen 30 und 40 sowie 70 und 80 Jahren.
Laut Berichten ist dies der jüngste von zahlreichen antisemitischen Übergriffen in London. Londons Bürgermeister Sadiq Khan sprach von einer „Serie schockierender antisemitischer Angriffe“. Auch Keir Starmer, der Anführer der Labour-Partei, äußerte sich besorgt und sagte: „Angriffe auf unsere jüdische Gemeinschaft sind Angriffe auf Großbritannien.“
Die Anti-Terror-Einheit leitet die Ermittlungen zu dem Vorfall. Die Polizei hat ihre Präsenz in Golders Green erhöht, um weitere Vorfälle zu verhindern. Die jüdische Organisation Shomrim hat eingegriffen, bevor die Polizei eintraf.
Die britische Polizei prüft zudem die Echtheit des Statements der Gruppe Hayi. Unklar ist, ob der Verdächtige allein handelte oder Verbündete hatte. Auch die Nationalität des mutmaßlichen Angreifers wird noch geprüft.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu forderte besseren Schutz für Juden in London. Er betonte: „Worte reichen nicht aus.“ Diese Entwicklungen zeigen die anhaltende Bedrohung durch antisemitische Gewalt in Europa.
Die Gruppe Hayi hat bereits diverse Anschläge auf jüdische Einrichtungen in Europa für sich beansprucht, was die Situation weiter verschärft und das Vertrauen in die Sicherheitskräfte untergräbt.