Lorna Hajdini: Klage gegen JPMorgan wegen sexueller Belästigung und Rassismus
Eine Klage gegen Lorna Hajdini, die Executive Director für Leveraged Finance bei JPMorgan, erhebt schwerwiegende Vorwürfe der sexuellen und rassistischen Belästigung. Der ehemalige männliche Mitarbeiter beschuldigt sie, ihn unter Druck gesetzt zu haben, sexuelle Begegnungen einzugehen, um beruflich voranzukommen.
Die Klage enthält auch Anschuldigungen von Rassismus. Der Kläger behauptet, dass Hajdini während ihrer Interaktionen rassistisch gefärbte Bemerkungen gemacht hat. Zudem soll sie wiederholt Drohungen in Verbindung mit Leistungsbewertungen ausgesprochen haben.
JPMorgan hat erklärt, dass die Vorwürfe gegen Hajdini nach einer internen Untersuchung als unbegründet angesehen werden. Ein Sprecher des Unternehmens sagte: „Nach unserer Untersuchung glauben wir nicht, dass es an diesen Ansprüchen etwas dran ist.“
Peter Girnus, ein Cybersecurity-Forscher, behauptete, er habe Hajdini befördert. Diese Aussage stellte sich jedoch als satirisch heraus, da sie nicht zusammengearbeitet haben. Girnus ist nicht bei JPMorgan beschäftigt.
Hajdinis LinkedIn-Profil wurde nach den Vorwürfen gelöscht. Die Öffentlichkeit hat großes Interesse an dem Fall gezeigt, insbesondere aufgrund der prominenten Stellung von JPMorgan im Finanzwesen.
Die Klage wirft auch grundlegende Fragen zur Arbeitsplatzkultur und den Machtverhältnissen in der Finanzbranche auf. Unbestätigte Details über die genauen Umstände der Vorfälle bleiben rechtlich umstritten.
Ein ungenannter hochrangiger Finanzmanager äußerte sich skeptisch zu den Vorwürfen und nannte sie „Unsinn“. Die Debatte über Fehlverhalten und Rechenschaftspflicht in Finanzinstituten wird durch diesen Fall neu entfacht.