Naturereignis am gardasee
Der Gardasee hat Anfang April 2026 nach 20 Jahren wieder einen vollständigen Austausch der Wasserschichten erlebt. Dieses Naturereignis ist entscheidend für das Ökosystem des Sees.
Am 1. April 2026 war die Wassertemperatur in einem Meter Tiefe bei 9,5 Grad Celsius. Das sauerstoffreiche Oberflächenwasser gelangte bis in 270 Meter Tiefe.
Innerhalb weniger Stunden stieg der Sauerstoffgehalt in dieser Tiefe um etwa ein Drittel. Der kräftige Nordwind war der Grund für diese Durchmischung.
Die Durchmischung ist zentral für das Ökosystem des Gardasees. Sie unterstützt Mikroorganismen und Fische in der Tiefe.
Im Vergleich dazu wurde am Bodensee im Winter 2026 keine Durchmischung festgestellt. Dies könnte auf die Herausforderungen des Klimawandels hinweisen.
Wichtige Fakten:
- Der Gardasee hat eine Fläche von rund 370 Quadratkilometern.
- Die letzte vollständige Durchmischung fand vor 20 Jahren statt.
- Der Klimawandel erschwert die Durchmischung von Seen.
Dieses seltene natürliche Phänomen könnte langfristige Auswirkungen auf die Biodiversität im Gardasee haben. Die genauen Folgen sind jedoch noch ungewiss.