Oberleitung: ICE 9049 evakuiert wegen sschaden
Ein ICE 9049 musste bei Bardowick evakuiert werden, nachdem er gegen eine herunterhängende Oberleitung gefahren ist. Die Oberleitung hatte eine Spannung von etwa 15.000 Volt, was akute Lebensgefahr für die 460 Reisenden bedeutete.
Der Vorfall ereignete sich am frühen Dienstag. Der Zug konnte nicht rechtzeitig stoppen, trotz einer Schnellbremsung des Fahrers. Die beschädigte Oberleitung lag zeitweise auf dem Zugdach.
Die Evakuierung der Passagiere erfolgte über Verbindungsstege in einen anderen Zug. Wegen der warmen Temperaturen im stehenden ICE klagten mehrere Fahrgäste über Kreislaufprobleme.
Wichtige Fakten:
- 460 Reisende waren im ICE gefangen und wurden evakuiert.
- Die Strecke zwischen Hamburg und Lüneburg wurde voll gesperrt.
- Ein Busnotverkehr wurde eingerichtet, um die Reisenden zu transportieren.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen aufgenommen, um die Ursache des Oberleitungsschadens zu klären. Der Grund für den Schaden ist noch unklar.
Eine Ersatzdiesellok stand bereit, um den liegengebliebenen ICE abzuschleppen. Die Situation führte zu erheblichen Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr.
Wie lange der liegengebliebene ICE bei Bardowick stehen bleibt, ist nicht bekannt.