Rattenplage auf Föhr bedroht Vogelarten
Die Rattenplage auf der Nordseeinsel Föhr bedroht die ansässigen Vogelarten und stellt Naturschützer vor große Herausforderungen. Jetzt ist die Insel voll mit Ratten. Die Situation hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschärft.
In den frühen 2000er-Jahren galt Föhr als rattenfreies Paradies. Doch seitdem haben sich die Rattenpopulationen stark vermehrt. Die Tiere folgen Angebot und Gelegenheit, was ihre Verbreitung begünstigt.
Die Ratten bedrohen insbesondere die Brut der Bodenbrüter, wie die Uferschnepfe. Diese Vögel sind auf sichere Nistplätze angewiesen, die durch die Ratten gefährdet sind.
Professionelle Kammerjäger werden von Landwirten auf Föhr eingesetzt. Allerdings wird die Bekämpfung der Ratten durch neue gesetzliche Regelungen erschwert. Der Einsatz von Rattengift wird in Deutschland bald stark eingeschränkt.
Grundstückseigentümer sind verpflichtet, jeden Rattenbefall zu melden. Naturschützer fordern dringend eine Dauerlösung für das Problem. Dieter Risse, ein lokaler Naturschützer, sagt: „Wir brauchen dringend eine Dauerlösung.“
Die aktuelle Lage erfordert sofortige Maßnahmen. Die Vogelwelt ist in akuter Gefahr, wenn keine effektiven Lösungen gefunden werden.