Rofu Kinderland: 27 Filialen schließen nach Insolvenz
Rofu Kinderland hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet und plant, 27 von insgesamt 104 Filialen zu schließen. Diese Maßnahme betrifft rund 330 Mitarbeiter.
Die Schließungen betreffen mehrere Standorte in Bayern. Ein Investor, die Kids & School Holding GmbH, wurde bereits gefunden.
Die Schließungen sollen bis Ende Juli 2026 abgeschlossen sein. Die Auswahl der betroffenen Filialen basierte auf betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.
Rofu Kinderland ist seit 40 Jahren im Spielwarenhandel tätig. Die Insolvenz wurde durch ein schwaches Weihnachtsgeschäft im Jahr 2025 verursacht.
Details zu den Schließungen:
- 27 Filialen werden geschlossen.
- Räumungsverkauf wird in den betroffenen Geschäften durchgeführt.
- Die Restrukturierung wird von Rechtsanwalt Marcus Katholing geleitet.
Die Verantwortlichen haben den Kaufvertrag mit dem Investor bereits unterzeichnet. Viele Mitarbeiter und Kunden zeigen sich überrascht über diese Entwicklungen.
Die Gläubigerversammlung wird im Sommer 2026 über den Sanierungsplan entscheiden. Bis dahin bleibt unklar, wie viele der verbleibenden Standorte langfristig erhalten bleiben können.