FC Bayern: Wird ER überraschend der neue Kane-Backup? „Er ist schon brutal ...“
FC Bayern: Wird ER überraschend der neue Kane-Backup? „Er ist schon brutal ...“

München: Bastian Assomo könnte überraschend neuer Kane-Backup werden

Der FC Bayern hat seine Asienreise mit einem 2:1-Testspielsieg gegen Jeju United begonnen. Bei diesem Spiel konnten sich mehrere Talente präsentieren, darunter der Stürmer Bastian Assomo, der den Siegtreffer erzielte. Der 16-jährige Assomo wird als potenzieller Backup für Harry Kane gehandelt.

Tom Bischof lobte Assomo nach dem Spiel und beschrieb ihn als „sehr guten Fußballer“ und „klassischen Stürmer, der seine Tore macht“. Bischof hob hervor, dass es „brutal für sein Alter“ sei, wie Assomo Bälle festmacht und über einen sehr guten Abschluss verfügt. Auch Nico Linner, ein Reporter, betonte Assomos physische Präsenz und Größe von 1,90 Metern im Alter von 16 Jahren.

Assomos Entwicklung und Potenzial

Assomo wechselte im Sommer 2025 von Hertha BSC in die Nachwuchsabteilung des FC Bayern. Schon mit 15 Jahren war er 1,90 Meter groß und zeigte eine außergewöhnliche Physis. Trotz seiner imposanten Statur wird der Stürmer als beweglich und technisch gut ausgebildet beschrieben. Er arbeitet derzeit an seiner Technik, doch seine größte Stärke bleibt der Abschluss.

In zwölf Einsätzen für die U17 und das Regionalliga-Team der Bayern traf Assomo zwölfmal. Seine Entwicklung wurde Ende November 2025 durch einen Syndesmoseriss unterbrochen, der ihn etwa viereinhalb Monate außer Gefecht setzte. Bei seinem Comeback für die U17 gegen Kaiserslautern erzielte er in nur 16 Minuten einen Dreierpack.

Assomo überzeugte auch in weiteren Spielen. Nach einem Doppelpack beim 15:0 gegen Rottach-Egern traf er erneut gegen Jeju United. Für die U17 des deutschen Rekordmeisters erzielte Assomo in zehn Spielen elf Tore und konnte auch in der Regionalliga Bayern einen Treffer bejubeln. Diese beeindruckende Torquote erreichte er trotz einer Verletzungspause im Frühjahr.

Einsätze bei den Profis und Trainerlob

Der Test der Mannschaft von Trainer Vincent Kompany in Wiesbaden, der mit 1:2 verloren ging, war Assomos erster Einsatz bei den Profis. Zuvor hatte er es Ende April bereits einmal in den Kader für das Bundesligaspiel in Mainz geschafft. Kompany lobte Assomos Torgefährlichkeit auf der Asienreise und sagte: „Was Basti Assomo gemacht hat, das Toremachen, das kennen wir von ihm.“

Gleichzeitig betonte Kompany, dass Assomo noch viele Punkte in seinem Spiel verbessern müsse. Er fügte hinzu: „Für einen Stürmer mit 16 Jahren und seiner Größe ist es gut, dass er die Tore macht.“ Die Münchner hoffen, dass das Talent bei den Profis Fuß fassen und sich langfristig etablieren kann. Kompany nutzte die Gelegenheit auch, um Druck von den jungen Spielern zu nehmen, indem er sagte, dass sie für ihn nichts falsch machen könnten und es ein Lernmoment für sie sei.

Assomo ist derzeit in der U23 unter Dante, dem Cheftrainer der Bayern-U23, eingeplant. Es wird spekuliert, dass er sich mit solchen Leistungen als Backup für Harry Kane empfehlen könnte. Die Hoffnung ist, dass er in Zukunft öfter bei den Profis zu sehen sein wird und seine beeindruckende Entwicklung fortsetzt.

Der gebürtige Berliner, der im Sommer 2025 von Hertha BSC zum FC Bayern wechselte, hat sich trotz seines jungen Alters bereits als vielversprechendes Talent erwiesen. Seine Fähigkeit, Tore zu erzielen und seine physische Präsenz, machen ihn zu einem interessanten Spieler für die Zukunft des Vereins. Die Vereinsführung und das Trainerteam beobachten seine Fortschritte genau, während er weiterhin an seiner Technik arbeitet und seine Fähigkeiten auf dem Platz unter Beweis stellt.

Assomo hat die Chance, die ihm geboten wurde, genutzt und seine Torgefährlichkeit erneut unter Beweis gestellt, was die Erwartungen an seine zukünftige Rolle im Verein steigen lässt. Seine Leistungen in den Testspielen und in der Jugendabteilung haben ihn in den Fokus gerückt, und die Verantwortlichen des FC Bayern sehen in ihm ein großes Potenzial für die erste Mannschaft.

Source: sportbild.bild.de

Sebastian Roth

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.

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