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Türkei: Die führt ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche ein

Die Türkei hat ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beschlossen. Anbieter von Social-Media-Plattformen müssen Maßnahmen ergreifen, um den Zugang für diese Altersgruppe zu sperren.

Das Verbot betrifft auch Urlauber in der Türkei. Diese dürfen nicht auf Social-Media-Dienste zugreifen, wenn sie jünger als 15 Jahre sind.

Yaman Akdeniz äußerte sich kritisch: „Die unter dem Deckmantel des ‚Verbots für unter 15-Jährige‘ eingeführte Altersverifikation über e-Devlet ist in Wahrheit eine für die gesamte Gesellschaft verpflichtende Überwachungsmaßnahme der ‚digitalen Identität‘.“ Dies wirft Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre auf.

Parallel dazu plant die türkische Regierung Steuersenkungen. Diese sollen Unternehmen und Rückkehrer ins Land locken. Wer in den letzten drei Jahren nicht in der Türkei steuerlich ansässig war, muss 20 Jahre lang keine Steuern auf im Ausland erzielte Einkünfte zahlen.

Recep Tayyip Erdoğan betont, dass die Türkei sich als stabiler Standort für Investitionen präsentieren möchte. Das Land sei nicht mehr nur eine Brücke zwischen Orient und Okzident, sondern ein unverzichtbarer Knotenpunkt für Energie- und Handelsströme.

Außerdem wird die Türkei ab der Saison 2027 wieder Teil des Formel-1-Kalenders. Der Kurs in Istanbul wird für mindestens fünf Jahre Teil des Rennzirkus sein.

Unklar bleibt, wie genau das Social-Media-Verbot umgesetzt wird. Es gibt noch keine Informationen darüber, welche Strafen bei Verstößen drohen könnten.

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