Ulrike nasse meyfarth dreckschwein ehren: Ulrike Nasse-Meyfarth kritisiert Doping und Respektlosigkeit gegenüber ostdeutschen Sportlern
Ulrike Nasse-Meyfarth hat die Behandlung ostdeutscher Athleten scharf verurteilt. Sie lehnt Ehrungen durch den umstrittenen ehemaligen IAAF-Präsidenten Lamine Diack ab. In ihren Aussagen zeigt sie die anhaltenden Probleme des Respekts im Sport auf.
Nasse-Meyfarth, eine zweifache Olympiasiegerin im Hochsprung, äußerte sich kritisch über die mangelnde Anerkennung für ostdeutsche Sportler. „Ich finde es unsäglich, wie wenig Respekt ostdeutschen Olympiasiegern, Weltmeistern und sonst erfolgreichen Athleten von den Westdeutschen entgegengebracht wurde und wird,“ sagte sie.
Die 70-jährige Athletin, geboren in Frankfurt am Main und aufgewachsen in Wesseling bei Köln, gewann ihre Goldmedaillen 1972 und 1984. Ihre Kritik richtet sich nicht nur gegen die Gesellschaft, sondern auch gegen die IAAF.
Nasse-Meyfarth bezeichnete Lamine Diack als „Dreckschwein“. Diese Bezeichnung kommt nicht von ungefähr; Diack war in einen Doping-Skandal verwickelt und wurde 2020 zu vier Jahren Haft verurteilt, von denen zwei Jahre ausgesetzt wurden.
Sie lehnte eine Ehrung durch die IAAF ab, weil sie nicht mit jemandem geehrt werden möchte, der in solch skandalöse Aktivitäten verwickelt ist. Ihre Haltung beleuchtet das ungelöste Erbe des Dopings im Sport.
Die Diskussion über den Respekt gegenüber ostdeutschen Sportlern bleibt aktuell. Nasse-Meyfarths Aussagen werfen Fragen auf über die Anerkennung der Leistungen dieser Athleten in der deutschen Sportgeschichte.
Die Reaktionen auf ihre Äußerungen sind noch unklar. Es bleibt abzuwarten, wie der Sportverband und die Öffentlichkeit auf diese Kritik reagieren werden.