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Vitamin D: Neue Studie zu und Alzheimer

Eine neue Studie zeigt, dass ein höherer Vitamin-D-Spiegel im mittleren Lebensalter mit weniger Alzheimer-Markern im Gehirn verbunden ist. Die Forschung umfasste 793 Teilnehmer über einen Zeitraum von 16 Jahren.

34 Prozent der Teilnehmer hatten zu Beginn niedrige Vitamin-D-Werte. Nur fünf Prozent nahmen Vitaminpräparate ein. Die Studie legt nahe, dass ein niedriger Vitamin-D-Spiegel im mittleren Lebensalter ein Risiko für Veränderungen im Gehirn darstellen könnte.

Die Forscher fanden keinen Zusammenhang zwischen Vitamin D und Amyloid-Beta. Allerdings sind Tau-Proteine bekannt dafür, sich im Gehirn abzulagern und die Zellen zu beeinträchtigen, oft lange bevor Symptome auftreten.

Vitamin D hat entzündungshemmende Eigenschaften und schützt Zellen vor oxidativem Stress. Es gibt eine hohe Konzentration von Vitamin D-Rezeptoren im Hippocampus, einer Region des Gehirns, die bei Alzheimer früh geschädigt wird.

Emer McGrath erklärte: „Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel im mittleren Lebensalter könnte ein Ansatzpunkt sein, um das Risiko früher Veränderungen im Gehirn zu verringern.“ Martin Mulligan fügte hinzu: „Das mittlere Lebensalter ist eine Zeit, in der die Modifizierung von Risikofaktoren eine größere Wirkung haben kann.“

Lena Richter

Lena ist eine Autorin für Lifestyle und Kultur mit einer Leidenschaft für das Geschichtenerzählen.

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