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Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Drei Tote nach Ausbruch

Drei Menschen sind mutmaßlich nach einer Infektion mit dem Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff gestorben. Der Vorfall ereignete sich am 4. Mai 2026 auf dem Schiff MV Hondius, das nicht im Hafen von Praia, Kap Verde, anlegen darf.

Die WHO bestätigte, dass einer der Verstorbenen positiv auf das Hantavirus getestet wurde. Zwei der Toten sind Niederländer, der dritte Tote ist ein Deutscher. Ein weiterer Passagier wird in Südafrika intensivmedizinisch betreut.

Die Gesundheitsbehörde von Kap Verde erklärte, dass alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden. Dennoch bleibt die Gefahr für die Bevölkerung an Land laut WHO gering.

Fakten zum Vorfall:

  • Drei Menschen starben nach Hantavirus-Infektionen.
  • Das Schiff MV Hondius hat Platz für 170 Passagiere und etwa 70 Besatzungsmitglieder.
  • In Deutschland erkranken jährlich wenige Hundert Menschen an dem Virus; nur ein Todesfall in den letzten 25 Jahren wurde registriert.
  • Hantaviren werden üblicherweise über die Ausscheidungen von Nagetieren übertragen.

Hans Kluge von der WHO sagte: „Die Gefahr für die allgemeine Bevölkerung bleibt weiterhin niedrig.“ Oceanwide Expeditions, Betreiber des Schiffs, erklärte: „Wir bewältigen eine ernste medizinische Situation auf dem Expeditionsschiff MV Hondius.“ Die Situation bleibt angespannt, während die Behörden die Lage weiter beobachten.

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