Hapag-Lloyd: Sicherheitslage in der Straße von Hormus angespannt
Hapag-Lloyd und der VDR zeigen sich optimistisch, während die Sicherheitslage in der Straße von Hormus angespannt bleibt. Aktuell sitzen noch vier Frachter unter Hapag-Lloyd-Flagge im Persischen Golf fest.
Insgesamt stecken 47 Schiffe von deutschen Reedern mit fast 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Ein Minenjagdboot der deutschen Marine ist auf dem Weg in die Golfregion, um die Sicherheit zu erhöhen.
Die US-Armee hat Kriegsschiffe zur Geleitschutzmission in die Straße von Hormus geschickt. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, die Straße öffnen zu wollen.
Der Reederverband VDR äußert Bedenken über die Sicherheit. „Die Eskorten, die die USA für Handelsschiffe angekündigt haben, könnten dazu beitragen, die Passage durch die Straße von Hormus sicherer zu machen“, sagte ein Sprecher des VDR.
Die Straße von Hormus ist eine strategisch wichtige Wasserstraße für den internationalen Handel. Hapag-Lloyd und der VDR sind vorsichtig optimistisch bezüglich einer baldigen Öffnung.
Unklar bleibt jedoch, wie sich die Sicherheitslage weiter entwickeln wird. Auch die Koordination der Schiffe durch die Straße von Hormus ist noch nicht geklärt.