Wechsel nach Istanbul?: Sané-Klub räumt mit wilden Musiala-Gerüchten auf
Wechsel nach Istanbul?: Sané-Klub räumt mit wilden Musiala-Gerüchten auf

Galatasaray dementiert Musiala-Transfergerüchte erneut

Der türkische Rekordmeister Galatasaray Istanbul hat Spekulationen um eine mögliche Verpflichtung des deutschen Nationalspielers Jamal Musiala erneut entschieden zurückgewiesen. Der Verein aus Istanbul bezeichnete die Behauptungen, Musiala würde zu Galatasaray wechseln, als unwahr. Dies ist bereits das zweite Dementi innerhalb weniger Tage.

In einer Stellungnahme auf der eigenen Homepage erklärte der Klub, dass die entsprechenden Meldungen „absolut unwahr“ seien. Galatasaray vermutet hinter der Berichterstattung eine Kampagne, die darauf abzielt, die Transferaktivitäten des Vereins zu diskreditieren und die öffentliche Meinung zu täuschen. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Verbreiter dieser Spekulationen bereits in der vergangenen Saison mit ähnlichen, unwahren Behauptungen an die Öffentlichkeit getreten seien.

Reaktion des Klubs auf die Gerüchte

Die Behauptungen, Musiala würde zu Galatasaray wechseln, wurden als „der Wahrheit nicht entsprechend“ bezeichnet. Der türkische Spitzenklub sah sich veranlasst, die Öffentlichkeit zu informieren, da in letzter Zeit gezielt unwahre Nachrichten über den Verein in Umlauf gebracht wurden. Die hartnäckige Aufrechterhaltung dieser Behauptungen, deren Unwahrheit eindeutig nachgewiesen wurde, sei ein Versuch, die Öffentlichkeit irrezuführen.

Eine große türkische Zeitung hatte zuvor berichtet, dass der Offensivspieler dem Verein aus Istanbul zur Leihe angeboten worden sei. Infolgedessen griffen andere türkische Medien und Transferexperten die Gerüchte auf. Es war sogar von fortschreitenden Gesprächen zwischen den Parteien und bisweilen schon von einer Einigung die Rede.

Galatasaray betonte, die Aktivitäten auf dem Transfermarkt „im Interesse unseres Vereins mit großer Sorgfalt und unter Wahrung der Vertraulichkeit“ durchzuführen. Der Klub erklärte, dass unwahre Nachrichten und spekulative Behauptungen die Arbeitsprinzipien und Ziele des Vereins nicht ändern werden. Der Verein richtete eine „eindringliche Bitte“ an die Öffentlichkeit und die eigenen Fans, sich ausschließlich auf die offiziellen Erklärungen des Vereins zu stützen und den unzutreffenden Meldungen und Spekulationen keinen Glauben zu schenken.

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Der FC Bayern steht hinter dem Jungstar.(Foto:picture alliance / Laci Perenyi) Credit: n-tv.de

Musialas Situation beim FC Bayern

Jamal Musiala steht bis 2030 beim FC Bayern München unter Vertrag. Die Münchner hatten ihm zuletzt mehrmals öffentlich versichert, ihn auf seinem Weg zurück zu alter Stärke nach einer schweren Verletzung unterstützen zu wollen. Musiala erholt sich derzeit von einer Operation an seinem im Sommer 2025 verletzten linken Fuß. Sportvorstand Max Eberl äußerte sich zu Musialas Zustand: „Er ist jetzt hoffentlich den letzten Schritt gegangen mit der Entfernung der Platte“ aus dem vor einem Jahr schwer verletzten Fuß. Eberl fügte hinzu, dass dies ihn auch symbolisch befreie.

Nach seinem Wadenbeinbruch im vergangenen Sommer war Musiala monatelang ausgefallen und hatte erst Anfang des Jahres sein Comeback gefeiert. Seitdem ließ er sein Können nur sehr vereinzelt aufblitzen. Bei der Weltmeisterschaft enttäuschte er wie die gesamte deutsche Mannschaft. Nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft ließ er sich bei einer schon lange geplanten Operation eine Metallplatte entfernen.

Auf seiner Position im offensiven Mittelfeld herrscht zur neuen Saison ein größerer Konkurrenzkampf als zuletzt. Neben dem Zentrumsstreben von Michael Olise ist die Rolle des Zehners auch die favorisierte von Neuzugang Ismael Saibari. Auch Serge Gnabry und Lennart Karl kommen dort für Einsätze in Frage. Trotzdem plant der FC Bayern München fest mit Jamal Musiala und hegt keinen Gedanken an einen Abschied des Spielers.

Galatasaray, der Klub von Ilkay Gündogan und Leroy Sané, forderte seine Fans auf, sich ausschließlich auf die offiziellen Erklärungen des Vereins zu verlassen und derlei Gerüchten keine Beachtung zu schenken.

Source: n-tv.de

Sebastian Roth

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.

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