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Kasse: Lange Wartezeiten an der gefährden den Umsatz

Eine neue Umfrage zeigt, dass ein Drittel der Deutschen regelmäßig länger als fünf Minuten an der Kasse im Supermarkt steht. Lange Wartezeiten stellen ein erhebliches Umsatzproblem für den Handel dar.

Die Umfrage ergab, dass 16 Prozent der Verbraucher in den letzten sechs Monaten mindestens einmal ihren Einkauf abgebrochen haben, weil die Schlange zu lang war. Besonders betroffen sind jüngere Kunden.

Bei den 18- bis 29-Jährigen hat fast jeder Zweite (44 Prozent) mindestens einmal einen Supermarkt ohne Einkauf verlassen. Das Kundenverhalten ändert sich zunehmend.

Rund 40 Prozent der Deutschen sehen Barzahlungen als die Zahlungsmethode, die Kassenschlangen am stärksten verlängert. Dies könnte die Nutzung von Selbstbedienungskassen fördern.

Statistiken zur Situation:

  • 33,7 Prozent der Kunden im Supermarkt berichten, regelmäßig mehr als fünf Minuten an der Kasse zu stehen.
  • Die Abbruchquote von Familien mit Kindern im Supermarkt liegt bei 29 Prozent.
  • Männer nennen Bargeld häufiger als Problem (44 Prozent) als Frauen (32 Prozent).

68 Prozent der Nutzer von Selbstbedienungskassen geben kürzere Wartezeiten als Hauptmotiv für ihre Nutzung an. Die Umfrage zeigt einen strukturellen Wandel im Konsumverhalten.

Die Ergebnisse werfen Fragen auf über die zukünftige Gestaltung von Kassensystemen und Zahlungsmethoden. Händler müssen auf diese Veränderungen reagieren, um Umsatzverluste zu vermeiden.

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