(S+) Newsblog zur Fußball-WM: Undav ist laut Podolski »Kein zweiter Podolski« - Spiegel
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DFB-Team strebt Rekordserie an, während Podolski Undavs Rolle kommentiert

Deutschland vor historischem Rekord

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft steht vor einem potenziellen Rekord, wenn sie am Abend gegen Ecuador antritt. Obwohl das Ergebnis für das Team von Julian Nagelsmann rechnerisch keine Bedeutung mehr hat, da Deutschland bereits als Gruppensieger der Gruppe E feststeht, könnte die Partie dennoch in die Geschichtsbücher eingehen. Ein Sieg würde die aktuelle DFB-Generation von 2026 zu einem Verbandsrekord führen.

Sollten Spieler wie Deniz Undav und Manuel Neuer das Team aus Ecuador besiegen, wäre dies der zwölfte Sieg in Serie unter Bundestrainer Nagelsmann. Eine längere Siegesserie hat bisher keine andere deutsche Nationalmannschaft erreicht. Eine ähnliche Serie von zwölf Siegen gab es in der Geschichte des DFB bereits vor über 40 Jahren, zwischen dem 2. Juni 1976 und dem 17. Juni 1980, unter Jupp Derwall.

Im Jahr 2012 stellte die deutsche Mannschaft einen Weltrekord auf, als sie unter Bundestrainer Joachim Löw ihr 13. Pflichtspiel in Folge gewann. Dieser Lauf begann bei der WM in Südafrika 2010 im Spiel um Platz 3 und endete im Halbfinale der EM gegen Italien.

Neuer und Undav im Fokus

Torhüter Manuel Neuer könnte seinen individuellen Weltrekord weiter ausbauen. Falls er gegen Ecuador im Tor steht, wäre es sein 22. Spiel bei einer WM, mehr als jeder andere Torhüter weltweit. Um zum deutschen WM-Rekordspieler aufzusteigen, müsste Neuer mit der DFB-Elf das Viertelfinale erreichen. Nur Miroslav Klose und Lothar Matthäus haben mehr Einsätze.

Derweil äußerte sich Lukas Podolski zu Deniz Undav. Podolski, einst ein Fanliebling und bekannt für seine Sprüche in der Nationalmannschaft, sieht Undav nicht als seinen Nachfolger. Er glaubt nicht, dass Undav ein „zweiter Podolski“ ist.

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Fussball-Herren-FIFA-World-Cup-2026-in-Mexiko-Kanada-und-USA-Spiel-in-Houston-Gruppe-E-1-Spieltag-Deutschland-Curacao-v-l-Trainer-Julian-Nagelsmann-Deutschland-TV-Experte-Juergen-Klopp-MagentaTV-Moderator-Johannes-B-Kerner-MagentaTV-14-06 Credit: n-tv.de

Eintracht-Spieler bei der WM

Mehrere Spieler von Eintracht Frankfurt sind ebenfalls bei der WM aktiv. Mario Götze lobte seinen Teamkollegen Nathaniel Brown für dessen erste Auftritte bei der Fußball-WM. Götze äußerte sich positiv über Browns Leistung und bezeichnete ihn als „ziemlich guten Job“ machend, „einen guten Spieler“ und „einen guten Jungen“.

Nathaniel Brown hatte das Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft in Winston-Salem am Mittwoch verpasst. Er fehlte wegen muskulärer Probleme und absolvierte stattdessen ein leichtes Lauftraining. Brown stand in den Spielen gegen Curacao und die Elfenbeinküste jeweils in der Startelf und erzielte in der ersten Partie einen Treffer.

Aurèle Amenda und Ayoube Amaimouni-Echghouyab haben mit ihren Nationalmannschaften die K.o.-Runde erreicht. Amenda sah von der Bank aus, wie seine Schweizer Mannschaftskollegen mit 2:1 gegen Kanada gewannen. Die Schweiz beendete die Gruppe B mit sieben Punkten auf Rang eins. Amaimouni-Echghouyab wurde gegen Haiti geschont, während seine marokkanischen Landsmänner mit 4:2 gewannen und in der Gruppe C den zweiten Rang belegten.

Farès Chaibi von Eintracht Frankfurt gewann mit Algerien sein zweites Gruppenspiel gegen Jordanien mit 2:1. Dies war Algeriens erster WM-Sieg seit zwölf Jahren. Chaibi spielte dabei die vollen 90 Minuten. Algerien kämpft am Sonntag im letzten Gruppenspiel gegen Österreich um den zweiten Platz.

Unterdessen hat Timothy Chandler seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt um ein weiteres Jahr verlängert. Der gebürtige Frankfurter gehört seit 2014 ununterbrochen zum Team.

Die erste Runde des DFB-Pokals 2026/27 für Eintracht Frankfurt beginnt am Freitag, den 21. August, mit einem Auswärtsspiel beim Oberligisten SC St. Tönis.

Source: spiegel.de

Sebastian Roth

Sportredakteur mit Schwerpunkt Fußball und internationale Wettbewerbe.

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